Queen of Alavanyo
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Die Alavanyo-Reise  im Januar 2001

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•Der Bau der Schule

•Die Einweihungsfeier

•Das Mädchenwohnheim

Ansprache Königin Ngoyifianyonu Akosua I.


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Ansprache Englisch

Togbe Atakora, alle anderen Könige und Königinnen und Leute von Alavanyo!


Ich bin froh und glücklich wieder hier bei Ihnen in Alavanyo zu sein. Nach der Rückkehr von meiner Krönung im Juli bin ich in Deutschland von vielen interessierten Journalisten empfangen worden. Für die Deutschen ist es natürlich sehr exotisch, wenn eine von ihnen im fernen Ghana zur Königin gekrönt wird. Und so hatte ich viele Interviewtermine für Zeitungen und Auftritte im deutschen Fernsehen.
Ich habe mir bei meiner Krönung vorgenommen, dass ich hier in Alavanyo auch künftig für die Menschen soviel wie möglich tun möchte. All diese Mittel kann man natürlich nicht nur aus geschäftlichen und privaten Mitteln bestreiten und so habe ich in Deutschland einen Verein gegründet um noch mehr Möglichkeiten zu haben, den Menschen hier den Fortschritt zu bringen.
Wir müssen gemeinsam besprechen und entscheiden, was Fortschritt für Sie in erster Linie bedeutet. Viele Dinge, die Ihnen als Fortschritt erscheinen, sind für uns Europäer schon Rückschritt, denn wenn wir nicht mit der Natur in Einklang leben und an unseren Wurzeln festhalten, bringt auch uns die ersehnte Technik Nachteile. Wir müssen gemeinsam entscheiden, was vorrangig ist für das Gebiet Alavanyo und wofür wir gemeinsam die finanziellen Mittel, die wir aus Deutschland zur Verfügung stellen, verwenden.
Um den Verwendungszweck für diese Mittel den Behörden in Deutschland nachweisen zu können, benötige ich von jeder Summe, die ich mit nach Alavanyo bringe, einen Nachweis von behördlicher Seite.
Um in Deutschland für Alavanyo aktiv sein zu können, habe ich wieder ein Fernsehteam mitgebracht, damit wir in den deutschen Medien darüber berichten können, was seit meiner letzten Reise hier passiert ist und welche Projekte wir für die Zukunft als nächstes planen.
Deshalb bin ich diesmal hergekommen, um mich mehr im einzelnen über meine zweite Heimat zu informieren, zu sehen wie die Menschen auch außerhalb der Dorfgemeinschaft leben und wie man vielleicht neue Arbeitsplätze schaffen kann.
Um zu sehen, was ich von Deutschland aus für mein Volk hier tun kann, muss ich noch viel über Alavanyo lernen und ich hoffe, dass Sie alle mir dabei helfen.
Ich freue mich auf die Zeit, die ich jetzt hier mit Ihnen verbringen kann.

Gott schütze Sie.

 

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